Was ist Online Marketing?

Jeder kennt es und den Meisten ist es oft ein Dorn im Auge. Add Ons werden installiert nur um ihm zu entkommen: Das Online Marketing. Als Online Marketing bezeichnet man alle Internet basierten Marketing Maßnahmen. Werbeportale bieten diese Leistungen in der Regel kostenpflichtig an. Das Online Marketing hat viele Gesichter, aber wo genau fängt Marketing an?

Homepage:

Bereits eine normale Unternehmenshomepage fällt unter Online Marketing. Die online Präsentation eines Unternehmens dient zur Kundenbindung und dazu neue Kunden anzulocken.

Werbebanner:

Auf vielen Websites sind zusätzlich Werbe Banner, Layer Ads und Pop Ups vorzufinden. Diese gehören wohl zu den augenscheinlichsten Online Werbungen und sollen auf die Produkte der Firma aufmerksam machen. Sie sind mit einem Hyperlink hinterlegt und führen so sofort auf die Homepage des Werbenden. Durch die häufige Nutzung von Videowerbung und anderen Werbeformen verlieren sie seit Mitte der 2000er mehr und mehr an Bedeutung.

Videowerbung:

Die immer mehr zunehmende Videowerbung soll ebenfalls ein Produkt anpreisen, diese Form der Werbung ist mit den herkömmlichen Fernsehspots zu vergleichen. Mit der zunehmenden Zahl an DSL und UMTS Anschlüssen, sowie der Einführung von Flatrates konnte diese Werbeform sich schnell durchsetzen. Durch die Einbindung der Werbung in den eigentlichen Inhalt der Websites können sie auf allen Betriebssystemen wiedergegeben werden.

Suchmaschinenmarketing:

Das Suchmaschinenmarketing (kurz SEM) stellt eine der häufigsten Marketing Strategien im Netz dar. Die Sichtbarkeit der Ergebnislisten im Rahmen einer online Suche sollen dadurch verbessert werden. Allen voran gehören dazu die sogenannten Optimierungsmaßnahmen die dafür Sorgen dass eine Website ganz oben auf der Suchergebnisliste steht. Um dies zu erreichen können z.B. Keywords gekauft werden, der Suchanbieter hebt diese Treffer optisch hervor. Kritiker dieser Marketing Methode bemängeln, dass die Grenzen zwischen den legalen Vorgängen dieses Ziel zu erreichen und die inakzeptablen Manipulationsmethoden fließend seien.

Email Marketing

Das Email Marketing kann mit Werbeprospekten die per Post zugestellt werden, verglichen werden. Der Werbungsversand per Email unterliegt rechtlichen Beschränkungen. Unverlangte Emails bezeichnet man, auch im Business to Business Bereich, als Spamming. Alleine in den USA umfasste das Email Marketing im Jahr 2007 1,2 Milliarden Dollar. Studien zufolge wollen Firmen die Aufwendungen für die Werbung per Email weiter aufstocken.

Affiliate Marketing

Im Rahmen des Affiliate Marketings nutzt das Unternehmen eine Vielzahl an Partnern (= Affiliate) um die Dienstleistungen oder Produkte zu vermarkten. Der Marketing Aufwand verteilt sich auf die Partner und diese erlangen bei Erfolg eine Provision. Drei Vergütungsmodelle stehen zur Verfügung:
Pay per lead – für eine Newsletter Anmeldung oder Katalogbestellung, da der erste Kundenkontakt hergestellt wurde.
Pay per click – bezahlt wird jeder Click auf der Website, des Banners oder eines Links
Pay per sale – vergütet wird jeder Verkauf der durch die Werbung eines Affiliates zu Stande kommt.

Social Media Marketing:

Das Social Media Marketing benutzt soziale Netzwerke, wie Facebook, für Werbezwecke. Es wird versucht die Marketingkommunikations- und Branding Ziele eines Unternehmens, mit Hilfe der Beteiligung verschiedener Netzwerke, zu erreichen.

Couponing

Das Couponing verwendet das Prinzip der Rabattmarken aus den 1960ern. Der Coupon Herausgeber gewährt einer bestimmten Personengruppe einen Rabatt. Das Aufkommen von Couponing Portalen unterstützt die schnelle und einfache Verbreitung dieser Coupons. Die Betreiber dieser Portale arbeiten im Auftrag von internationalen und lokalen Unternehmen und bieten deren Gutscheine an.

Foto: Vanessa – Fotolia

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